UPDATE 20.10.11: Der beste Standort aller Zeiten gesucht? An der Innbrücke entsteht Raum!

Lorenz JahnAnmerkung: Die Diskussion ist in vollem Gange, wer die Beiträge nicht findet, am Ende dieses Links: Ende dieses Links einfach in die Diskussion einsteigen!

UPDATE 20.10.11 :

Reaktionen

Wir haben es mit dem Thema in das aktuelle Stadtblatt auf Seite 16 und 17 geschafft!

Hier der Link zum Artikel auf meinbezirk.at. Wie dort zu lesen ist hat der neugewählte Wirtschaftsbundobmann von Sankt Nikolaus, Rainer Bachbauer,  das Thema aufgegriffen und unterstützt unseren Vorstoß.

Wie reagiert die Politik?

Das Thema wurde gestern im Stadtsenat behandelt und ich darf euch berichten, dass die angedachten Vorhaben für die Nachnutzung verschoben wurden, auf Grund der geführten Debatte!

Heißt wir haben einen Meilenstein geschafft und können weiterhin die Ideen durchdiskutieren. Das Gebäude wird abgerissen und der Boden lediglich provisorisch und billig zugemacht, bis entschieden wird was an diesem Ort entstehen soll. Danke für die Verbreitung des Artikels und die Vielen Ideen!

Hier der Originaltext aus der Aussendung:

Abbruch von Gebäuden im Waltherpark

(RMS) In seiner Sitzung vom 19. Oktober befasste sich der Stadtsenat mit dem Abbruch eines Kiosks und einer öffentlichen WC-Anlage im Waltherpark.

Das Gebäude wird von der Innsbrucker Immobilien Service GmbH verwaltet und soll nun aufgrund des schlechten Zustandes abgerissen und eine kostengünstige Neugestaltung der frei werdenden Fläche vorgeschlagen werden.

Der Stadtsenat beauftragte die Ämter Tiefbau sowie Grünanlagen mit der Planung einer vorübergehenden Platzgestaltung.

Ich nehme an, dass sich hierbei leider erst einmal nichts mehr bewegt, bis wir kurz vor dem Sommer die Neuwahlen hinter uns gebracht haben. Bitte vergesst das Thema nicht, wir wollen ja nicht, dass es untergeht… Ich werde ebenfalls die Ideen in einem eigenen Artikel noch einmal herausheben. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich mich melden!

Danke für die Verbreitung des Artikels und die vielen Ideen!

 

Hauptartikel:

Wer kennt sie nicht die alte Tabaktrafik am Nordufer der Innbrücke? Seit Jahren geschlossen, verdreckt, beklebt und eher Marktplatz von Produkten, die wir dort lieber nicht haben wollen, als von Laufkundschaft verzückt. Nicht zu vergessen, der erste Schandfleck, den man sieht, wenn man sich Sankt Nikolaus vom anderen Ufer aus ansehen möchte.

Ich bin jetzt seit sicher einem Jahr dahinter um in den Bürokratierädern herauszufinden wann und ob hoffentlich bald dieses Gebäude abgerissen wird und jetzt endlich kommt Bewegung in das Getriebe, der Abriss steht fest! Aber wisst ihr auch was man munkelt, dass dort entstehen soll? PLATZ! Vielleicht noch mit einem Brunnen versehen? Braucht man ja dringend… Der nächste Platz wäre ja immerhin 4 Meter entfernt auf der anderen Straßenseite, sogar inklusive Brunnen. Der wird ja auch sehr gut angenommen… Den Waltherpark erwähne ich jetzt nicht extra.

Die zum Abriss freigegebene Tabak Trafik an der Innbrücke

Schandfleck Nummer 1 - Tabaktrafik an der Innbrücke

Gut nun liegt es an uns über Ideen zu reden! Was brauchen wir dort?

Als ich mich umgehört habe, kamen einige Ideen hervor, aber eine ließ mich persönlich nicht ganz los: Was wäre wenn an diesem Standort ein Cafe entstehen würde? Von dieser Idee angetan fragte ich auch im wirtschaftlichen Umfeld nach, ob dafür überhaupt Interesse bestünde. Ich will ja keine Themen fördern, die beiderseits nicht gewünscht werden. Und siehe da: Urban Helbok und Karim Ayoub, zwei mir bekannte Wirte aus der Altstadt, gingen direkt daran ein grobes Konzept zu erstellen:

Eine grobe Zeichnung der Idee eines Cafes an der Innbrücke

Eine grobe Zeichnung der Idee eines Cafes an der Innbrücke

Konzept Cafe an der Innbrücke

Zusammengefasst geht es darum, dass an dieser Fläche ein Lokal entsteht, welche sich auf das Tagesgeschäft konzentriert, was mir persönlich gefällt, denn einerseits braucht der Innkeller nicht unbedingt Konkurrenz, andererseits dürften auch die Anreiner hier nicht vergessen werden. Dieses Lokal sollte meines Erachtens nach ebenfalls einen Teil des Waltherparks im Grünen bedienen dürfen. Ich glaube eine angesiedelte Wirtschaft ist auch sehr, sehr hilfreich im Kampf gegen Drogenhändler und etwaige Gestalten zweifelhaften Rufes, die den Park gerne besiedeln. Gerade mit dem angrenzenden Spielplatz stiege die Attraktivität für Eltern, die beim Cafe auf diese Obacht geben können.

Tabaktrafik an der Innbrücke

Kein Ort der gerne aufgesucht wird: Die alte Trafik an der Innbrücke

Alles in allem geht es mir darum: Sankt Nikolaus braucht eine Attraktivität, die die Menschen auf unsere Innseite führt! Das ist nicht nur für die optische Aufwertung, sondern auch für die anliegende Wirtschaft wichtig. Sankt Nikolaus bietet durchaus Besonderheiten, die der ein oder andere jedoch nicht mitbekommt, weil es nicht auf seinem Weg liegt.

Da es sich hierbei um die Zukunft eines sehr wertvollen Platzes Innsbrucks handelt, sollte man unbedingt auf dieses Thema hinweisen und vor allem auch mit mir mitdiskutieren, denn es lohnt sich durchaus, sich dafür einzusetzen.

Dieser Beitrag wurde unter Zukunft Sankt Nikolaus abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
  • lorenzjahn

    Bitte nutzt die Diskussion! Gute Ideen werde ich gerne aufgreifen!

  • http://www.summereder.com Michael

    Gelungener Artikel! Als ehemaliger Mariahilf-Bewohner habe ich mich auch oft über dieses Gebäude – das wohl hässlichste in ganz Innsbruck – geärgert und finde es gut, dass endlich Bewegung in die Sache kommt. Der “anderen” Innseite würden ein paar zusätzliche gastronomische Angebote auf jeden Fall gut tun, außerdem gibt es direkt am Inn generell viel zu wenige Cafés – in vielen anderen Städten wird ein solcher Fluss und dessen Umgebung um einiges besser genützt. Das Konzept finde ich auch sehr interessant und die beiden genannten Wirte haben ja schon bewiesen, dass sie ein Lokal erfolgreich aufbauen können.

  • tobiasmoser

    Da es sich ja auch um ein Durchzugsgebiet für Touristen handelt, wäre vielleicht eine Glaskonstruktion, eventuell auch mit einem weiteren Stockwerk, um das Panorama am Inn auch vermarkten zu können, immerhin ist der Baustil in Innsbruck auch ein eigener, den es natürlich nicht überall gibt. Ich kenne noch ein paar weitere Panoramacafés in anderen Städten, z.B. auch in Schärding am Inn => Touristenmagnet

    • Muggi

      Alles, nur das nicht! St. Nikolaus und Mariahilf bieten gastronomisch insgesamt so wenig für ihre Anwohner und Touristencafés gibts von dem Platzl aus weniger als zwei Gehminuten entfernt mehr als ausreichend. Die Chance, dieses Manko wieder gut zu machen, sollte man unbedingt nutzen – ein schönes Café mit coolem Biergarten am Inn bzw. falls machbar, zum Walterpark hin – des wär was!

  • http://www.facebook.com/people/Florian-Asti-Astegger/1426255233 Florian Asti Astegger

    Ich wär sehr stark für ein Cafe das auch evtl einen kleinen Imbiss beinhaltet und später auch noch offen hat. Zumindest bis 11 Uhr für Leute die aus dem Kino kommen!

  • Alex

    Ich finde die Idee eines Cafés dort eigentlich sehr nett. Spontan fällt mir zu diesem Thema das konkrete Beispiel der “Finca” in Nürnberg ein. Die bildet nämlich auch die Ecke einer Brücke, und ist auch in unmittelbarer Nähe der Altstadt und der Cinecitta (Kino). Über eine Treppe kommt man dann einen Stock tiefer, ans Ufer der Pegnitz, da ist eine Sommerterasse, Biergarten etc. Inwieweit man das auf dem Standort der Trafik verwirklichen könnte ist fraglich, aber ich finde die Finca ist ein gutes Beispiel für eine solche Lösung, da der Standort dann doch sehr sehr ähnlich ist. Die gehört zu einem größeren Unternehmen, “Cafe&Bar Celona”, das hier wäre die Internetadresse des Standortes Vordere Insel Schütt:
    http://www.cafe-bar-celona.de/regio.php?cat=597 . Einfach unter Gallerie (links) schaun, da sind Bilder. Ich jedenfalls wäre begeistert wenn da was ähnliches entstehen würde!

  • andYgee

    wenns da Karim macht, wirds a Kracher!

    Die andere Frage – was braucht man dort?
    Man hat von diesem Standort aus einen super Blick auf das Herzog Otto Ufer, auf die Ottoburg – auf DEN zentralen Eingang der Altstadt. Da ist die Idee mit dem Glas von Florian Astegger gar nit schlecht – mit Panoramaverglasung?

    Alternativ – wie wäre es mit einer Art Sitzgelegenheit ohne Konsumzwang?
    Hör schon die Stimmen, von wem die dann belagert werden.

    Weitere Vorschläge… hm…
    Aussichtsturm bzw. Plattform?
    So 2-4 m erhöht mit Richtungsschildern und geschichtlichem Inhalt zum Objekt, das man sieht? Ich stell mir das so vor – eine Anzeigetafel mit Guckloch mitten drin.
    Auf der Anzeigetafel stehen Informationen über das Objekt, das man beim Durchschauen sieht.

    Kleine Anreger.

    Lg
    Gee

  • Aaron A. Aaronson

    Bin ja auch ein Koatlockner… Früher wars als Zeitungsgeschäft recht praktisch. Aber für so ein kleines Schlupfloch wars doch ne ziemliche Platzverschwendung. Lokale die an Strassen liegen sind meistens der Renner. Da kann man beobachten und sieht ein bisschen Bewegung rundum. Das Metropol hat eine beschränkte Auswahl an Essen, also wenn dann ein gemütliches “Lunger”-Lokal, möglichst durchsichtig und ein paar Häppchen dazu. Und danach geht ins Kino, in den Innkeller oder in die Altstadt

  • Mihatsch

    Ich glaube dass ein caffe eeine sehr gute einrichtung wäre. Ein Caffee/Restaurant hat auch in Linz das Südufer extrem aufgewertet http://www.lentos-gastro.net/index.php. Das Südufer war früher ein belibter Trffpunkt der eher links orientierten und nicht grade für ihre Sauberkeit bekannten Punks und deren Verwandten. Zugegeben das Projekt war mit dem Bau des Museums wesentlich größer doch ich glaube es lässt sich sehr gut auf Innsbruck anwenden. Man muss sich aber im klaren sein dass das Drogenproblem nicht gelöst sondern nur verschoben wird.

  • Philipp

    Hab mir das Konzept für die Trafik bei der Innbrücke mal ganz gut. Vor allem die Idee des Schwebens über dem Inn. Was i sinnvoll finden würd, ist wenn man gleich den ganzen Waltherpark in eine Art groben Masterplan einpackt. Ich denke, ein Lokal an diesem Ort hat dann Qualität, wenn eine Verbindung zu einem attraktiven Park (da gehört wahrscheinlich auch eine neue Radwegführung dazu) und ein Blick auf die Häuserzeile von St. Nikolaus aus dem Café dabei ist. Darüberhinaus glaub ich, dass ein reines Café nicht unbedingt das Beste ist…Der Waltherpark ist einer der wenigen konsumzwangfreien Zonen in der Innsbrucker Innenstadt, der einzige Park (ausser der Streifen beim Hofgarten) wo man als Tourist ein Picknick auf der Wiese genießen darf, sich als Student zum lernen hinlegen darf, etc. In Venedig gibt’s während der Biennale immer so kleine Cafés im Ausstellungspark wo man sich auf einen Kaffee hinsetzen kann oder auch ein Sandwich kaufen kann mit dem man sich dann in die Wiese setzt o.ä. Ich glaub die Kombination von gemütlichem Café und Kiosk für „Freiheitsliebende“ wären die Optimale für den Waltherpark. Stell dir mal den Park vor, mit Blick auf den Dom und die Häuser von St. Nikolaus, mitten im Grünen, junge Touristen holen sich ein Sandwich um dann die heiße Mittagszeit im Sommer bei einem Picknick mit anschließendem Mittagsschläfchen zu verbringen. Dazwischen treffen sich ein paar Studenten zum Lernen oder zum Slacklinen. Die älteren Touristen und Einheimischen genießen dabei einen Kaffee auf der Terrasse über dem Inn.

    Wennd Hilfe brauchst bezüglich Masterplan oder grober Entwurf für das Café sagst es, bin dir jederzeit gerne behilflich. Da i grad für die diplomarbeit am Masterplanen bin, wär das eine willkommene Abwechslung 
    Schöne Grüße
    Philipp

  • Philipp

    oh…da ist was verloren gegangen, hab mir das Konzept mal angeschaut und find die Idee prinzipiell mal ganz gut. …

  • Anonymous

    Von Nicole Heinlein eingereicht:

    Ein Café ist ja schön und gut. Wie wärs allerdings mal mit einem, in dem Eltern entspannt was essen oder einen Latte trinken könnten, während sich die Kinder an den angebotenen spielmöglichkeiten erfreuen können und nicht nur still rumsitzen müssen. Ein kindercafe sozusagen.
    Dieser Standort bietet sich durch seine Nähe zum angrenzenden Spielplatz doch bestens an. In der Innenstadt gibt es schon so viele Cafés, warum also noch eines, das sich kaum von den anderen abhebt. Eine schöne Aussicht hab ich auch vom kammerlanders aus, warum also nicht mal ein Café eröffnen, das sich speziell um die Bedürfnisse von familien kümmert?
    Mit einem guten Konzept könnte daraus sicher was tolles werden. Ich würde mich wirklich freuen, wenn es in einer “familienfreundlichen” Stadt ( u Ibk sieht sich ja als solche) auch endlich mal einen Ort für Familien geben würde, an dem man, ohne vorher schon Bauchweh zu haben, mit seinen Kindern und Gleichgesinnten ein paar schöne entspannte Stunden verbringen kann.
    ( ich spreche hier natürlich sicher im Namen vieler, vieler Familien)
    Nicole

  • David Unteregger

    Das klingt mal nach einer ausgesprochen guten Idee! Ein Park funktioniert wohl nur dann richtig gut, wenn ein bewirtschafteter Bereich angeschlossen ist und sich jemand um das Ganze kümmert! Der Bedarf für ein solches Kaffee ist wohl zweifelsohne gegeben, der Platz ideal, sowohl städteplanerisch, als auch bzgl. der Situierung (Zugang, Sonne, etc.). Ein solches Kaffee würde wohl den Schluss zwischen Innenstadt und St. Nikolaus bewirken und wäre definitiv nicht nur den Waltherpark, sondern für St. Nikolaus, und darüber hinaus für die gesamte Innenstadt ein Gewinn! Schön wäre, wenn man generell versucht St.Nikolaus und insbesondere die Innstraße nicht mehr primär als Verkehrsachse wahrzunehmen, sondern als Lebensraum und z.B. dem schönen Lokal Taminda eine Gastgartenfläche zugesteht. Positive Impulse wie das Taminda oder die Idee des vorgeschlagenen Kaffees gehören mit aller Kraft unterstützt!

    • Kordula RAiner

      Hallo David, ein solches Cafe sollte auf KEINEN Fall den SCHLUSS zwischen Innenstadt und St. Nikolaus bilden, sondern eine ANBINDUNG, eine Weiterführung ins wunderschöne St. Nikolaus.

  • Johanens Egger

    Ich finde, dass die Idee von Nicole Heinlein nicht schlecht. Meine Freundin, selbst Kindergärtnerin hat die Idee schon sehr lange. So als eine Art “Strickcafé” (das ist nur ein Teil der Idee), wo man im Fall auch Wolle bekommt. Mir ist ganz klar, dass da noch mehr kommen müsste, aber vielleicht kann man so etwas in den Ideenpool einfließen lassen. Ich schick ihr einmal euren Link, vielleicht ists ja interressant.
    Das wichtigste ist aber, dass dort etwas passiert und die alte Trafik verschwindet!

    • Kordula Rainer

      Lieber Johannes, bitte schick mir auch diesen Link – danke, lg, Kordula Rainer

  • Mesut Onay

    Liebe Leute,

    was haltet ihr davon, wenn man dann den freigewordenen Platz einfach PLATZ sein lässt. Einfch mal freien, offenen Raum mitten in der Stadt zu haben wäre mal was wirklich neues und einzigartiges – eine Möglichkeit zu NICHT sofort an Konsum und Wirtschaft zu denken, sondern Erholung, Natur & Freiheit.
    Liebe Grüße an alle.

    • Kordula Rainer

      Hallo Mesut, ich denke PLATZ ist bereits dahinter im Walterpark genug vorhanden. Gesucht und erwünscht ist hier eine tolle Idee, die St. Nikolaus mit der Innenstadt verbindet, die Menschen anzieht und sie dann weiterleitet in den ältesten Stadtteil Innsbrucks. St. Nikolaus ist ein JUWEL, der gezeigt und präsentiert werden muss.

  • Johannes Egger

    Lieber Mesut, wie sehr ein platz in dieser gegend angenommen wird, kann man sich auf der anderen Straßenseite ansehen.

  • Pat08

    Sollte noch ein Betreiber für dieses Projekt gesucht werden – Bin ein gastronom mit großem Interesse daran!

    • Anonymous

      Lieber Pato8!
      Wie du dem Artikel entnehmen kannst, geht es erst einmal darum, dass überhaupt ein Cafe oder eine andere Attraktion an diesem Ort gebaut wird. Bitte gehe mal nicht davon aus, dass eine Ausschreibung vor Sommer 2012 stattfindet. Ich werde dann aber gerne hier berichten!

  • Anonymous

    Ich finde alle hier aufgezählten Varianten prinzipiell sehr gut und wünschenswert. Aber was meiner Meinung nach wirklich in der Innstraße und St. Nikolaus fehlt, ist eine kleine Bäckerei. Ich wohne schon seit 11 Jahren in der Gegend und kann mich noch gut erinnern, als es die Bäckerei Mühlreiter gleich neben dem Metropolkino gab (heute ist dort ein Kebapstandl). Leider musste diese Bäckerei schließen, weil die gesamte Firma mit allen Filialen in Konkurs gegangen ist. Seither fehlt ein Bäcker in der Straße! Es gibt zwar weiter vorn noch eine M-Preis Filiale in der man auch Brot kaufen kann, aber dort ist das Angebot nicht so groß.

    Ich finde daher die Idee, dort ein Cafe zu eröffnen, ganz toll – und würde mir gleichzeitig wünschen, dass in diesem Cafe auch eine Bäckerei untergebracht ist. Ich denk mir mal, dass das nicht so schwierig sein sollte. Und die Anwohner hätten auch gleich wieder eine Möglichkeit, um in der Früh frische Semmeln, Croissants etc. zu holen ;)

    Und was das gastronomische Angebot betrifft, kann man nur sagen, dass es in der Gegend genügend Restaurants oder Kebapstandl gibt (z.B. Kebap neben dem Metropolkino, Restaurant für italienische u. kroatische Küche, chinesisches Restaurant, indische Restaurants, Restaurants der Hotelbetriebe in Mariahilf usw.) Man muss eigentlich nur die Augen offen halten!

    • Kordula Rainer

      Liebe Lilli, es gibt in St. Nikolaus ein Brotgeschäft, in dem man täglich ab 6 Uhr früh frisches Brot und Gebäck erhält. Es befindet sich beim Platzl – direkt neben der Tabaktrafik.

      • lilli1107

        Hallo Kordula,
        Vielen Dank für den Hinweis, aber das Brotgeschäft kenne ich und ich mag es auch sehr gerne! Ich finde aber, dass es für die Versorgung der Innstraße und Mariahilf etwas zu klein ist. Eine zweite Bäckerei etwas näher an der Brücke wäre daher sicher von Vorteil.

        Ich stimme dir aber zu, dass zuerst die Finanzierung und Planung geklärt werden muss. Das ist ein wichtiger Schritt.

        • lilli1107

          Hallihallo an alle,
          die Diskussion ist im Gange und der Blog wird immer interessanter. Hier soll einmal den Initiatoren gedankt werden, dass sie sich die Mühe gemacht haben und eine sehr interessante Homepage erstellt haben!

          Ich habe schon mit anderen Anrainern gesprochen und sie auf die Diskussion über den Standort alte Trafik im Internet aufmerksam gemacht. Ich wurde dabei auch auf einen wichtigen Punkt aufmerksam gemacht, der hier in der Diskussion sicherlich auf wenig Zustimmung treffen wird, aber ich denke dass es wichtig ist diesen Sachverhalt zu erwähnen.

          Ich wurde wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass eine öffentliche Toilette an dieser Stelle notwendig ist – sozusagen zum „Schutz“ des Waltherparks! Leider Gottes wird man immer wieder ungewollt Zeuge davon, dass sich irgendwer in den Büschen des Waltherparks „erleichtert“ – insbesondere in der Nacht! Eine öffentliche – saubere! – Toilette ist daher an dieser Stelle sehr wichtig.

          Ich höre auch schon die Gegenargumente: „Nein, um Himmels willen, da ist doch schon eine Toilette, und das hat nicht funktioniert!“ oder „Wie soll das funktionieren, wer ist für die Reinigung zuständig? Soll das der Betreiber machen, oder wie? Das kann nicht gehen!“ oder aber auch „Wir suchen ein schönes Konzept, das St. Nikolaus an die Altstadt anbindet, und dann kommt der Vorschlag einer öffentlichen Toilette! Oh mein Gott!“ Ich verstehe alle diese Argumente, sie haben durchaus ihre Berechtigung. Aber wie gesagt – wenn der Waltherpark als wichtige Naherholungszone „sauber bleiben soll“, dann müsste dort wieder eine öffentlich zugängliche Toilette installiert werden.

          Wie soll das gehen? Ich finde das Konzept, das in Deutschland auf stark frequentierten Toiletten (z. B. Autobahn, Touristenpunkte etc.) angewandt wird, nicht schlecht (In Österreich hab ich es bisher so nicht gesehen, vielleicht gibt es das auch bei uns). Das läuft folgendermaßen ab: Die Toilette von einem Cafe (mit Bäckerei, wie ich vorgeschlagen habe ;) hat zwei Eingänge: einmal vom Cafe aus, einmal von der Straße aus. Der straßenseitige Eingang hat Drehkreuze (wie beim Skilift), die nur durch Einwurf von 50 Cent bewegt werden können. Gleichzeit erhält man einen Bon über 50 Cent, der einem auf die Rechnung im Cafe gutgeschrieben wird, falls man dort etwas konsumiert. Dadurch hat sowohl der Betreiber des Cafes einen Beitrag für die Reinigung erhalten, aber Kunden haben trotzdem ihren Beitrag rückerstattet bekommen und sind somit „gratis“ aufs Klo gegangen. Um Rowdytum in der Nacht zu verhindern, sollten die VORRÄUME der Toiletten (also nicht die Toiletten selbst, sondern der Raum, wo Männlein und Weiblein dann getrennt in die Toiletten gehen) videoüberwacht. Dieses System funktioniert wie gesagt in Deutschland ganz gut.

          Wie gesagt, ich weiß, dass dieser Vorschlag auf wenig Zustimmung stoßen wird. Ich bin selbstverständlich dafür, dass hier auch ein Punkt entsteht, der das „JUWEL“ St. Nikolaus und Mariahilf mehr an die Altstadt anbindet und Jung und Alt einlädt, den Weg über die Brücke zu wagen. Aber leider, leider ist es nun einmal Tatsache, dass das „andere“ Innufer nur wenig zum Flanieren einlädt. St. Nikolaus und Mariahilf sind keine Fußgängerzonen wie die Altstadt oder die Maria-Theresien-Straße, wo sich die Leute frei bewegen können. Ja, ja, ich weiß: Das alte Problem – der Verkehr. Das ist eine andere Geschichte.

          Der einzige Punkt an dem man sich wirklich frei bewegen kann und der zum Spazieren einlädt, ist nun einmal der Waltherpark! Und der soll möglichst sauber bleiben, damit man sich im Sommer unbedenklich mit einer Decke ins Gras legen kann und den Kindern beim Spielen in der Sandkiste zusehen kann.

  • Anonymous

    Zu diesem Thema habe ich und sicher auch viele andere, eine grundlegende Frage: Wer übernimmt die Kosten für die Gestaltung dieses Platzes, für den Neubau eines Lokals, eines Shops, einer Sonnenterrasse, … wie auch immer ….. ? Ideen gäbe es sicher sehr viele, nur sind diese meist mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden. Wenn der Pächter bzw. Mieter die Kosten tragen muss, wird der Kreis der Interessenten und Ideenbringer sehr, sehr verkleinert – nur finanzstarke Personen haben dann eine Chance.

  • Anonymous

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150391173752239&set=a.392334952238.167154.176430562238&type=1&ref=nf

    Nichts, auch nicht alle Armeen der Welt,
    kann eine Idee aufhalten,
    deren Zeit gekommen ist.

    Victor Marie Hugo

  • Innbruecke Kuenzer

    Es gibt im Gasthof Innbrücke ein CAFE INNBRÜCKE und wir fänden es nicht in Orndung wenn unser Name in leicht abgeändeter Form verwendet würde. Wir glauben , dass die ansässigen Cafes ohne Gastgarten nicht mehr konkurrenzfähig wären , da es so schon schwer genug ist die alteingesessenen Betriebe zu erhalten.
    Biite mal drüber nachdenken.

    Fam . Kuenzer
    Gasthof und Cafe Innbrücke